Jahreshauptversammlung 2022

27. Mai 2022
Verein
Dieses Jahr fand unsere Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schmid statt.

Am Abend des 27. Mai fanden sich die Mitglieder der Feuerwehr Stammham im Gasthaus Schmid zur alljährlichen Jahreshauptversammlung ein. Die Führungskräfte des Vereins und der aktiven Wehr informierten über deren Arbeit und Engagement und gaben einen Ausblick auf das 150-jährige Jubiläum im nächsten Jahr.

Vorsitzender Markus Weber berichtete von je fünf Vorstandschafts- und Festausschusssitzungen, die teils online abgehalten wurden. Leider konnte auch die Altkleidersammlung nicht wie gewohnt stattfinden, sondern erfolgte durch Anlieferung der Säcke am gemeindlichen Bauhof. Ein besonderes Highlight im Jahr 2021 war das Fischessen To-Go, das sehr gut angekommen ist. „Das ist aber natürlich kein Vergleich zur Stimmung bei einem richtigen Fischessen. Deshalb freuen wir uns schon riesig auf das diesjährige Fischessen am 18. Juni wieder in üblicher Form.“ Auch bei der Weihnachtsfeier trotzte der Verein der Pandemie und wurde kreativ: mit einem Essen To-Go vom Högnerhäusl feierte man gemeinsam digital vor den Bildschirmen und sogar eine Online-Christbaumversteigerung konnte durchgeführt werden. Für besondere Anschaffungen der aktiven Mannschaft überreichte Weber dem Kommandanten Stefan Ampferl einen Gutschein im Wert von 1.000 €. 

Stefan Ampferl bekleidet das Amt des ersten Kommandanten sowohl in Appertshofen als auch in Stammham und berichtete von insgesamt 81 Feuerwehrdienstleistenden. Die Feuerwehr Stammham rückte zu 56 Einsätzen aus, die in 760 Arbeitsstunden von den Einsatzkräften abgearbeitet wurden. „Wenn wir rausfahren, dann können wir helfen. Meistens ist keine große medizinische Hilfe gefordert, sondern nur mal gut zureden und da sein hilft den Betroffenen schon sehr“, verdeutlicht Ampferl. Besonders stolz ist er auf die exzellente Ausbildung der Stammhammer Feuerwehrler. Die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ wurde mit 22 Teilnehmenden erfolgreich abgelegt, außerdem fand neben der MTA-Grundausbildung auch der Aufbau MTA-Truppführer statt. Auch wurden drei Atemschutzgeräteträger und vier Maschinisten neu ausgebildet, dreimal wurde die Feuerwehr-Führerscheinausbildung abgeschlossen. „Insgesamt wurden 4042 Stunden für das Wohl der Gemeindebürger und für die Allgemeinheit geleistet.“ Andreas Mengert und Jonas Ampferl (20 Übungen), Nadine Bartmann und Jasmin Niefnecker (19 Übungen) und Stefan Binder (18 Übungen) erhielten jeweils ein kleines Präsent als Anerkennung für die meisten besuchten Übungen der Mannschaft.

Jugendwart Andreas Mengert informierte über 29 Übungen der Feuerwehranwärter im Jahr 2021. Außerdem gab es im Jugendbereich beeindruckende 17 Neuzugänge zu verzeichnen, sodass die Jugendfeuerwehr Stammham mit aktuell 32 Mitgliedern eine der größten Jugendfeuerwehren des Landkreises ist. Für das kommende Jahr sind gleich zwei Berufsfeuerwehrtage geplant und auch am Kreisjugendfeuerwehrtag in Ochsenfeld ist die Teilnahme geplant. 

Nach der Wahl der neuen Vertrauensleute der aktiven Mannschaft, die Jasmin Niefnecker und Stefan Moser für sich entscheiden konnten, nahmen Vorsitzender Markus Weber und sein Stellvertreter Andreas Schauer die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder vor. Insgesamt konnten 17 Urkunden für 25 Jahre, 40 Jahre, 50 Jahre und 60 Jahre Vereinstreue ausgehändigt werden. Markus Weber erhielt von Kreisbrandrat Martin Lackner das silberne Ehrenkreuz des Innenministeriums für 25-jährige aktive Dienstzeit.

Lackner betonte: „Corona war und ist eine Herausforderung für die Feuerwehren, aber auch für die Feierwehren. Doch trotz Einschränkungen und Lockdowns war auf die Feuerwehren immer Verlass wenn die Sirene ging.“ Auch Bürgermeisterin Maria Weber bedankte sich für den Einsatz und das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. „Das ist nicht als selbstverständlich anzusehen.“

Zum Schluss gab Manuel Probst einen Ausblick auf das bevorstehende 150-jährige Gründungsfest vom 22. bis 24. September 2023. Es seien viele verschiedene Sachen über das ganze Jahr verteilt geplant. So zum Beispiel ein Fest für die Jugend und auch das Fischessen soll etwas größer aufgezogen werden. Das Festwochenende soll außerdem etwas moderner und nicht traditionell gestaltet werden. So wird es am Festsonntag keinen klassischen Gottesdienst und Festumzug geben. Stattdessen soll es einen großen Feuerwehrwettkampf für die Gastfeuerwehren geben. Das Motto, so betont Probst, sei „ein Fest für Stammham“.